
Klimadinge erkundet anhand von 13 Objekten Verflechtungen zwischen menschlicher und nichtmenschlicher Welt. Mit einer multiperspektivischen Erzählweise möchten Studierende des Studiengangs Kulturarbeit das Bewusstsein für Beziehungen schärfen und zu mehr Fürsorge für die nichtmenschliche Welt aufrufen.
Heute, im Zeitalter des Anthropozän haben menschliche Eingriffe längst unumkehrbare Folgen für die Ökologie der Erde. Die ökologischen Krisen der Gegenwart sind menschengemacht. Die Ausbeutung der Natur als Ressource für allein menschliche Zwecke kehrt sich immer deutlicher gegen den Menschen selbst und Lebensgrundlagen werden existentiell bedroht. Vor diesem Hintergrund gewinnen heute Konzepte an Relevanz, die auch nichtmenschliche Lebewesen als rechtmäßige Bewohner der Erde betrachten.
Die Ausstellung Klimadinge erkundet mit 13 Objekten die Verflechtungen von menschlicher und nichtmenschlicher Welt. Indem sie jedes Objekt aus drei Perspektiven betrachtet, stellt sie Beziehungen zwischen den unterschiedlichen Ansprüchen von Lebewesen her und verdeutlicht so die wechselseitigen Abhängigkeiten. Durch die multiperspektivische Erzählweise möchte Klimadinge das Bewusstsein für die Beziehungen schärfen und zu mehr Fürsorge für die nichtmenschliche Welt aufrufen.
Die Ausstellung wurde von Studierenden des B.A.-Studiengangs Kulturarbeit an der Fachhochschule Potsdam unter der Leitung von Prof. Nicola Lepp entwickelt.
Im Rundraum der Stadtgeschichtlichen Ausstellung.
Eintritt frei.
Das Ausstellungsteam freut sich über Feedback – einfach kurz per Mail an: klimadinge@gmail.com